Frankfurt,
12
Juli
2019
|
09:33
Europe/Amsterdam

Frankfurt: Bürovermietungsmarkt auf Vorjahresniveau; Investmentmarkt mit guter Dealpipeline

  • Büroflächenumsatz mit 260.500 Quadratmetern auf Vorjahresniveau
  • Spitzenmiete steigt auf 42,00 Euro pro Quadratmeter pro Monat
  • Leerstandsrate sinkt auf 7,2 Prozent
  • Produktmangel: Investmentvolumen sinkt auf 2,8 Milliarden Euro
  • Spitzenrendite für Büroimmobilien sinkt auf 3,00 Prozent

Im ersten Halbjahr 2019 wurden am Frankfurter Bürovermietungsmarkt 260.500 Quadratmeter umgesetzt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 ist dies ein Rückgang um ein Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden am Investmentmarkt der Finanzmetropole knapp 2,8 Milliarden Euro investiert, ein Rückgang um 21 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE.

Büromarkt mit positiver Entwicklung

Carsten Ape, Head of Office Leasing Germany
Nach einem verhältnismäßig schwachen Auftaktquartal hat der Bürovermietungsmarkt nun wieder an Fahrt gewonnen und ein recht hohes Niveau erreicht. Es mangelt dabei nicht an der Nachfrage, sondern eher an geeigneten und modernen Büroflächen – ein Teil des Leerstandes ist qualitativ nicht mehr zeitgemäß.
Carsten Ape, Head of Office Leasing Germany

Entsprechend fokussiert sich die Nachfrage auf die wenigen geeigneten Flächen, was die Verfügbarkeit weiter einschränkt. So ist der Leerstand seit dem ersten Halbjahr 2018 von 8,5 auf 7,2 Prozent zurückgegangen – davon allein 0,3 Prozentpunkte seit dem ersten Quartal 2019. Während sich die gewichtete Durchschnittsmiete eher seitwärts bewegte (minus ein Prozent auf 20,76 Euro pro Quadratmeter), stieg die Spitzenmiete auf 42,00 Euro pro Quadratmeter – ein Plus von zwei Euro im Vorjahresvergleich.

Alexander Riegel,  Co-Head of Office Leasing Frankfurt
Für das Gesamtjahr gehen wir von einem Umsatzvolumen aus, das in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von gut 600.000 Quadratmetern liegen wird. 
Alexander Riegel, Co-Head of Office Leasing Frankfurt

Investmentmarkt: Weitere Großdeals im zweiten Halbjahr zeichnen sich ab

Peer N. Neiser, Head of Investment Frankfurt & City Lead Frankfurt
Der Frankfurter Investmentmarkt spürt immer noch die Folgen des Top-Jahres 2018 – da im Vorjahr bis zum Jahresende noch viele Transaktionen stattfanden ist das Produktangebot nun besonders knapp. Ungebrochen hoch ist hingegen das Interesse der Investoren – der nationalen wie auch der internationalen. Die gesamte Rhein-Main-Region wird als Top-Investitionsstandort mit besten Zukunftsaussichten gesehen.
Peer N. Neiser, Head of Investment Frankfurt & City Lead Frankfurt

Im zweiten Quartal 2019 hat sich auch Frankfurt der Reihe der deutschen Top-Märkte angeschlossen, der nach München als zweiter Markt die Drei-Prozent-Marke der Spitzenrendite unterschreiten könnte. In den City-Randlagen bleibt die Rendite vorerst stabil bei 3,6 Prozent, in peripheren Lagen ist diese bereits auf 4,5 Prozent gesunken. „Vor allem in den City-Randlagen und den peripheren Lagen könnten die Renditen im Jahresverlauf noch weiter zurückgehen“, prognostiziert Neiser.

Nachdem im ersten Halbjahr 2019 mit dem St. Martins Tower im Teilmarkt Frankfurt City-West sowie im Frankfurter CBD mit der T8 (Taunusanlage) und der Welledrei Bürohaus-Transaktionen im dreistelligen Millionen-Bereich zu verzeichnen waren, befinden sich weitere Deals dieser Größenordnung in der Pipeline für das zweite Halbjahr. „Im Gesamtjahr ist ein Volumen um die sieben Milliarden Euro denkbar – unter dem Topniveau von 2018, aber gleichzeitig auch über dem Niveau der Vorjahre“, sagt Neiser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Weitere Informationen zu CBRE:

CBRE ist – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2018 – der größte globale Immobiliendienstleister. Mit mehr als 90.000 Mitarbeitern in über 480 Büros steht CBRE Investoren und Immobiliennutzern als Partner für alle Immobilienbelange weltweit zur Seite.

CBRE bietet ein breites Spektrum an integrierten Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie: von der strategischen und technisch-wirtschaftlichen Beratung wie u. a. beim An- und Verkauf oder der An- und Vermietung, über die Verwaltung und Bewertung von Immobilien bis hin zum Portfolio-, Transaktions-, Projekt- und Facility-Management. CBRE bietet über alle Assetklassen hinweg maßgeschneiderte Beratung aus einer Hand.

Die CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG), ist ein Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart. www.cbre.de

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peer.neiser@cbre.com

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